| OP-Methode |
Beschreibung |
Chance auf Anfallsfreiheit |
| Resektive Eingriffe |
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| selektive Amygdalohippocampektomie |
selektive Resektion von Hippocampus, Amygdala und Gyrus parahippocampalis |
streng unilaterale TLE: 90 %, prädominant unilaterale TLE: 70 %, bilaterale TLE: 40-50 % |
| Zweidrittel-Temporallappenresektion |
4-5,5 cm des Temporalpols werden reseziert. |
s. o. |
| temporale Topektomie |
Eine MR-sichtbare Läsion plus das epileptogene Hirnareal werden entfernt. |
s. o. |
| extratemporale Topektomie |
Resektion eines läsionell-funktionell epileptogenen Komplexes |
mit MR-sichtbarer Läsion: >80 %, ohne MR-sichtbare Läsion: ca. 40 % |
| funktionelle Hemisphärektomie/Hemisphärotomie |
Eine weitgehend destruierte, funktionslose Hemisphäre wird teilreseziert und funktionell vollständig deafferentiert. |
70-85 % |
| Palliative Eingriffe |
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| Kallosotomie |
anterior 2/3 oder vollständig |
für tonische Sturzattacken: 40-70 %, für andere Anfallstypen: 5-10 % |
| multiple subpiale Transsektionen |
mikrochirurgische subpiale Durchtrennung des Kortex in 5-mm-Abständen senkrecht zur Gehirnoberfläche |
Anfallsfreiheit: 10-15 %, Anfallsverbesserung um >50 %, bei 50-60 % |
| Nervus-vagus-Stimulation |
chronische Elektrostimulation des linken Nervus vagus über implantierten Stimulator |
Anfallsfreiheit: < 1 % Anfallsverbesserung um >50 % bei 20-40 % |