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Absencen
Absencen Definition: Absencen sind zumeist wenige Sekunden anhaltende reine Bewusstseinsstörungen. Assoziiiert können leichtere motorische Phänomene wie Lid- oder Mundwinkelmyoklonien auftreten. Zum Erkennen und klassifizieren von Absencen benötigt man...

Carbamazepin
Carbamazepin Handelsnamen: Finlepsin®, Sirtal®, Tegretal®, Timonil® Wirkmechanismus: Hemmung von spannungsabhängigen Natrium- und Kalziumkanälen Indikationen: Anfälle fokalen Ursprungs Kontraindikationen: Absencen, Überempfindlichkeit gegen trizyk...

Idiopath. general.
Idiopathisch generalisierte Anfälle Folgende wesentliche Formen idiopathisch generalisierter Anfälle können unterschieden werden: Absencen Zumeist reine Bewusstseinsstörung für 2–10 Sekunden – selten länger; z. T. assoziiert mit Lidmyoklonien oder Mun...

Pathophysiologie der Epilepsie
Pathophysiologie der Epilepsie Prinzipiell können zwei Hauptformen der Anfalls- und Epilepsieentstehung unterschieden werden nämlich: Epilepsien fokalen Ursprungs und primär (idiopathisch) generalisierte Epilepsien. Bei Epilepsien fokalen Ursprungs ent...

Ethosuximid
Ethosuximid Handelsnamen: Petnidan®, Pyknolepsinum®, Suxilep®, Suxinutin® Wirkmechanismus: Verbessert die GABA-erge inhibitorische synaptische Transmission durch Hemmung des intraiktalen Calciumeinstromes nach intrazellulär an spezifischen Ionenkanäl...

Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis A Absencen atypische Absencen Acetazolamid Akupunktur akute epileptische Reaktionen Alkoholismus alternative Behandlungsstrategien Anamnese Anfälle fokalen Ursprungs Anfallsdauer Anfallskalender Anfalls...

Epileptische Syndrome
Klassifikation epileptischer Syndrome In der internationalen Klassifikation epileptischer Syndrome (1989) werden im Wesentlichen zwei große Gruppen von Epilepsien unterschieden: idiopathisch generalisierte Epilepsien und Epilepsien fokalen Ursprung...

Anamnese
Anamnese / Fremdanamnese Wesentliche Bausteine der Diagnose sind Anamnese und Fremdanamnese. Man beginnt mit der eigentlichen Anfallsanamnese und orientiert sich entlang der zeitlichen Achse des Anfallsereignisses wie in der folgenden Tabelle dargestell...

Behandlungsende
Behandlungsende Die Entscheidung zur Beendigung der antikonvulsiven Behandlung sollte individuell in Abhängigkeit vom unterlagernden Syndrom, der spezifischen Betroffenheit des Patienten und seiner psychosozialen Situation getroffen werden. Ein erster R...

Wirkmechanismen
Übersicht über die Hauptwirkmechanismen Die folgende Abbildung gibt eine Übersicht über einige Hauptwirkmechanismen der Antikonvulsiva: Zur besseren Übersicht sind die Hauptwirkmechanismen der Antikonvulsiva in der folgenden Tabelle aufgeführt. Bei Me...

Tiagabin
Tiagabin Handelsname: Gabitril Wirkmechanismus: Verstärkt die GABA-erge Inhibition durch Hemmung der Wiederaufnahme von GABA aus dem synaptischen Spalt. Indikation: Zusatz-Therapie von Epilepsien fokalen Ursprungs ab dem 12. Lebensjahr Kontraindik...

Vigabatrin
Vigabatrin Handelsname: Sabril® Wirkmechanismen: Verstärkung der GABA-erge Inhibition durch irreversible Hemmung des das GABA abbauenden Enzyms GABA-Transferase Indikation: Als Zusatzmedikament bei Epilepsie fokalen Ursprungs. Mittel der ersten Wah...

Statustherapie
Therapie des Status epilepticus: Einteilung und klinische Leitsymptome Ein Status epilepticus kann prinzipiell bei jedem epileptischen Syndrom und mit jedem Anfallstyp auftreten. Unter klinischen Aspekten sollte zwischen dem Grand-mal-Status, dem Statu...

Nonkonvulsiver Status
Therapie des non-konvulsiven Status epilepticus Der non-konvulsive Status epilepticus ist in der Praxis noch wenig bekannt. Die differentialdiagnostische Abgrenzung gegenüber Bewusstseinsstörungen anderer Genese kann schwierig sein. Charakteristischerwe...

Lennox-G.-Syndrom
Lennox-Gastaut-Syndrom Definition: Beim Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) handelt es sich um eine Kombination von verschiedenen Anfallstypen, EEG-Merkmalen und einem charakteristischen klinischen Verlauf. Es beinhaltet eine schwer verlaufende und schlecht th...

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