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Fahrerlaubnis
Führerschein Dem Problem Fahrtauglichkeit bei Epilepsie wird sich in Deutschland mit unverhältnismäßig viel Aufmerksamkeit und Strenge gewidmet. So werden etwa 1000-mal mehr Unfälle durch Alkohol am Steuer als durch Anfälle verursacht. Die Wartezeit bis...

Monitoring
Therapiemonitoring Zur Therapieüberwachung werden klinische Kontrolluntersuchungen durchgeführt. Die Intervalle werden dem Bedarf angepasst und betragen während der Ersteinstellung oder medikamentösen Umstellung ca. 4 Wochen, danach bei intensivem Berat...

Behandlungsende
Behandlungsende Die Entscheidung zur Beendigung der antikonvulsiven Behandlung sollte individuell in Abhängigkeit vom unterlagernden Syndrom, der spezifischen Betroffenheit des Patienten und seiner psychosozialen Situation getroffen werden. Ein erster R...

Altersepilepsie
Epilepsie im Alter Wegen der zunehmenden Lebenserwartung nehmen auch Inzidenz und Prävalenz der Epilepsie im Alter zu. Es handelt sich nahezu ausschließlich um symptomatische Epilepsien fokalen Ursprungs. Ursächlich liegen bei 50–70 % der Patienten isch...

Zonisamid
Zonisamid Handelsname: Zonegran® Wirkmechanismus: Verminderung schnell repetitiver Entladungen an spannungsabhängigen Natrium- und Kalzium-Kanälen. Carboanhydrasehemmung. Indikation: Zusatzbehandlung fokaler Epilepsien mit und ohne sek. Generalisie...

Inzidenz, Prävalenz, Ätiologie
Inzidenz, Prävalenz, Ätiologie Während epileptische Anfälle bei manchen Epilepsien das einzige oder überwiegend prädominante Krankheitsmerkmal sind, kommen epileptische Anfälle bei vielen Gehirnerkrankungen und Gehirnaffektionen als eines der möglichen ...

Psychiatrie
Begleitende psychiatrische Störungen Bei vielen Patienten mit Epilepsie kommt es zusätzlich zu psychiatrischen Störungen. Diese können bedingt sein durch: die unterlagernde Gehirnerkrankung, die Epilepsie oder heftige interiktale Entladungen, Nebenw...

Fieberkrämpfe
Fieberkrämpfe Fieberkrämpfe entwickeln sich bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren im Rahmen allgemeiner fiebriger Erkrankungen. Sie werden als spezielles Syndrom betrachtet, da die Anfälle nur unter Fieberprovokation auftreten. Die Prognose is...

Frontallappen
Frontallappen-Epilepsie Zentraler Ursprung Kontralaterale, klonische Konvulsionen einzeln oder in Serien, seltener kontralaterale, tonische Phänomene oder kontralaterale negativ motorische Phänomene (plötzliche Lähmungen). Je nach topografischer Zuordn...

Morbidität, Mortalität
Morbidität, Mortalität Morbidität Bei symptomatischen Epilepsien hängt eine gesteigerte Morbidität von der unterlagernden Grunderkrankung ab. Darüber hinaus zeigen Epilepsiepatienten eine erhöhte Rate an Depressionen und Psychosen, die ein erhöhtes Ver...

Benzodiazepine
Benzodiazepine Substanzen (Handelsnamen): Clobazam (Frisium®), Clonazepam (Rivotril®), Diazepam (Valium®), Lorazepam (Tavor®), Midazolam (Dormicum®) Wirkmechanismus: Anlagerung an spezifische Benzodiazepin-Rezeptoren in Assoziation zum GABA-Rezeptor ...

Labor, Neuropsych.
Labordiagnostik und neuropsychiologische Testung Labordiagnostik Bei Erstmanifestation eines epileptischen Anfalles sollte eine komplette laborchemische Untersuchung des Serums inklusive Blutbild, Serumtransaminasen, harnpflichtiger Substanzen, Schildd...

Ziele
Indikation, Ziele und Prognose Indikationen für die Durchführung einer prächirurgischen Epilepsiediagnostik und der chirurgischen Epilepsietherapie sind: Epilepsie fokalen Ursprungs erwiesene medikamentöse Therapieresistenz Durchführbarkeit des Eingrif...

MRT/CT/PET/SPECT
MRT/CT/PET/SPECT MRT/CT Kernspintomografie und Computertomografie des Kopfes dienen dem Nachweis oder Ausschluss struktureller Hirnveränderungen als symptomatischer Ursache der Epilepsie. Die Kernspintomografie des Kopfes ist bei der Diagnostik der E...

Statustherapie
Therapie des Status epilepticus: Einteilung und klinische Leitsymptome Ein Status epilepticus kann prinzipiell bei jedem epileptischen Syndrom und mit jedem Anfallstyp auftreten. Unter klinischen Aspekten sollte zwischen dem Grand-mal-Status, dem Statu...

EEG
EEG Einzige Methode zum direkten Nachweis einer Epilepsie ist das EEG. Dies gelingt allerdings nur, wenn parallel zu einem Anfallsereignis iktale epileptiforme Aktivität im EEG aufgezeichnet werden kann. Im folgenden Bild sehen Sie einen rechtstempora...

Levetiracetam
Levetiracetam Website: http://www.ucb.be Handelsname: Keppra Wirkmechanismus: unbekannt Indikationen: Epilepsien fokalen Ursprungs. Zur Monotherapie neu diagnostizierter Epilepsien ab 16 Jahren und zur Zusatztherapie bei Erwachsenen und Kindern ab...

Vigabatrin
Vigabatrin Handelsname: Sabril® Wirkmechanismen: Verstärkung der GABA-erge Inhibition durch irreversible Hemmung des das GABA abbauenden Enzyms GABA-Transferase Indikation: Als Zusatzmedikament bei Epilepsie fokalen Ursprungs. Mittel der ersten Wah...

Indikation
Behandlungsindikation Ob eine medikamentöse Epilepsie-Behandlung begonnen wird, hängt von vielen krankheitsbedingten, aber auch individuellen sozio-kulturellen Faktoren ab. Als Faustregel kann gelten, dass eine antikonvulsive Behandlung begonnen werden ...

Prognose
Prognose Eine Beurteilung des Spontanverlaufs ist nach der Einführung von Brom 1857 als dem ersten wirksamen Antikonvulsivum nur sehr begrenzt möglich. Nach einem ersten epileptischen Anfall bekommt mindestens ein Drittel der Patienten weitere Anfälle i...

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Zur neurologischen Privatpraxis Prof. Dr. Hufnagel: http://www.neuro-consil.de

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