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Progr. Myoklonus-E.
Progressive Myoklonus-Epilepsien Unter diesem Oberbegriff wird eine Gruppe ätiologisch und klinisch sehr heterogener Epilepsien mit im Vordergrund stehenden Myoklonien zusammengefasst. Die Krankheiten beginnen zumeist im jugendlichen oder jungen Erwachs...

Epileptisches Syndrom
Epileptisches Syndrom Treten epileptische Anfälle in charakteristischer Weise gemeinsam mit ätiologischen, genetischen, pathophysiologischen oder phänomenologischen Merkmalen auf, so spricht man von einem epileptischen Syndrom. Insgesamt stellen epilept...

Risikoprofil der Epilepsie
Risikoprofil der Epilepsie Bei der Epilepsie-Therapie steht die Kontrolle der Anfallssituation im Vordergrund. Vollständige Anfallsfreiheit ist dabei der Schlüssel zur Beherrschung vieler assoziierter Problemsituationen. Die unten angeführte Abbildung e...

Syndrombezogene Therapie der Epilepsie
Spezielle syndrombezogene Epilepsietherapie Die Behandlungsstrategien bei den großen Gruppen der fokal induzierten Epilepsien und idiopathisch generalisierten Epilepsien wurden bereits in den Kapiteln initale Monotherapie und Kombinationstherapie abgeha...

Reflexepilepsien
Reflexepilepsien Es handelt sich um eine Gruppe von Epilepsien mit spezifischen anfallsauslösenden Faktoren. Am häufigsten sind die fotogene und die audiogene Reflexepilepsie. Weitere Beispiele sind Lese-, Ess- oder Schreckepilepsien. Bei der fotogenen ...

Impfungen
Impfungen Grundsätzlich sollten Epilepsiepatienten denselben Impfschutz erhalten wie Gesunde. Vereinzelt kann es, bedingt durch die Immunreaktion, evtl. assoziiert zu einem Fieberanstieg, zur Auslösung einzelner epileptischer Anfälle kommen. An Verlauf ...

Interaktionen
Medikamentöse Interaktionen von Antikonvulsiva Hintergrund: Antikonvulsiva können in die Verstoffwechslung anderer Medikamente eingreifen oder durch diese beeinflusst werden. Hierbei sind in der Epileptologie oftmals die Interaktionen unter den Antikon...

Lamotrigin
Lamotrigin Handelsname: Lamictal®, Lamotriax® (Homepage: www.temmler.de ) Wirkmechanismus: Hemmung des spannungsabhängigen Natriumkanals. Zusätzlich: Reduktion der exzitatorischen, Glutamat-ergen synaptischen Übertragung. Indikationen: Breitspekt...

Therapieübersicht
Übersicht – Therapie mit den wichtigsten Antikonvulsiva Die folgende Tabelle fasst zur besseren Übersicht therapiebezogene Charakteristika der wichtigsten Antikonvulsiva zusammen. Substanz / Wertigkeit Handelsname (Auswahl) Tagesdosis Erwachsene ...

Topiramat
Topiramat Website: Janssen-Cilag Handelsname: Topamax Website: Topamax Wirkmechanismen: 1. Hemmung des spannungsabhängigen Natriumkanals 2. Verstärkung der GABA-ergen Inhibition 3. Verminderung der Glutamat-ergen Exzitation 4. Carboanhydrasehemmung...

Nebenwirkungen
Nebenwirkungen der wichtigsten Antikonvulsiva Den folgenden Tabellen können Sie eine Übersicht der Nebenwirkungen der wichtigsten Antikonvulsiva entnehmen. Nebenwirkungen Substanz Häufig Selten Benzodiazepine Toleranzentwicklung, Abususpotenti...

Valproinsäure
Valproinsäure Handelsnamen: Convulex®, Ergenyl®,Ergenyl chrono®, Leptilan®, Mylproin®, Orfiril® Wirkmechanismen: 1. Verstärkung der GABA-erge-Inhibition durch Anlagerung an den GABA-A-Rezeptor-Chloridionenkomplex 2. Verminderung schnell repetitiver E...

Phenob./Primidon
Phenobarbital/Primidon Handelsnamen: Luminal®, Phaenemal®, Luminaletten®, Phenaemaletten®, Liskantin®, Mylepsinum®, Resimatil® Wirkmechanismus: Verstärkt die GABA-erge Inhibition durch Anlagerung an den GABA-A-Rezeptor-Chloridkanal-Komplex. Indikati...

Kombinationstherapie
Zweite Monotherapie oder Kombinationstherapie Der Vorteil der Kombinationstherapie ist, dass verschiedene, sich ergänzende Wirkmechanismen zum Tragen kommen können. Von daher ist die Kombination von Antikonvulsiva mit verschiedenen Wirkmechanismen zu be...

Felbamat
Felbamat Handelsname: Taloxa® Wirkmechanismen: Reduktion der Glutamat-ergen Exzitation Verstärkung der GABA-ergen Inhibition Indikation: Behandlung des anderweitig medikamentös therapieresistenten Lennox-Gastaut-Syndroms ab dem 4. Lebensjahr, Rese...

Phenytoin
Phenytoin Handelsnamen: Epanutin®, Phenhydan®, Zentropil Wirkmechanismus: Hemmung schnell repetitiver Entladungen am spannungsabhängigen Natriumkanal Indikation: Anfälle fokalen Ursprungs, Status epilepticus Kontraindikationen: Bekannte Phenytoin...

Genetik und Epilepsie
Genetik Die genetischen Grundlagen der Entwicklung der verschiedenen Epilepsien sind komplex und nur teilweise geklärt. Die Zuordnung des genetischen Defektes gelang bisher nur bei selteneren Syndromen mit vergleichsweise einfachem Erbgang (Berkovic und...

Gabapentin
Gabapentin Handelsname: Gabax®, Neurontin® zum Hersteller von Gabax®: www.temmler.de Wirkmechanismus: Hinweise auf eine Verstärkung der GABA-erge Inhibition Indikation: Anfälle fokalen Ursprungs Dosis: Erhaltungsdosis Erwachsene: 900–2400 mg/Tag...

Monotherapie
Initiale Monotherapie Ist die Indikation zur antikonvulsiven Behandlung gegeben, so ist im ersten Schritt die Monotherapie mit einem Antikonvulsivum der ersten Wahl zu bevorzugen. Hier besteht die beste Behandlungsübersicht über Wirksamkeit und Nebenwir...

Wirkmechanismen
Übersicht über die Hauptwirkmechanismen Die folgende Abbildung gibt eine Übersicht über einige Hauptwirkmechanismen der Antikonvulsiva: Zur besseren Übersicht sind die Hauptwirkmechanismen der Antikonvulsiva in der folgenden Tabelle aufgeführt. Bei Me...

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Zur neurologischen Privatpraxis Prof. Dr. Hufnagel: http://www.neuro-consil.de

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