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Levetiracetam
Levetiracetam Website: http://www.ucb.be Handelsname: Keppra Wirkmechanismus: unbekannt Indikationen: Epilepsien fokalen Ursprungs. Zur Monotherapie neu diagnostizierter Epilepsien ab 16 Jahren und zur Zusatztherapie bei Erwachsenen und Kindern ab...
Pregabalin
Pregabalin Handelsname: Lyrica® Wirkmechanismus: Verminderung schnell repetitiver Entladungen an spannungsabhängigen Kalzium-Kanälen. Indikation: Zusatzbehandlung fokaler Epilepsien im Erwachsenenalter. Kontraindikation: Überempfindlichkeit gegen...
Tiagabin
Tiagabin Handelsname: Gabitril Wirkmechanismus: Verstärkt die GABA-erge Inhibition durch Hemmung der Wiederaufnahme von GABA aus dem synaptischen Spalt. Indikation: Zusatz-Therapie von Epilepsien fokalen Ursprungs ab dem 12. Lebensjahr Kontraindik...
Vigabatrin
Vigabatrin Handelsname: Sabril® Wirkmechanismen: Verstärkung der GABA-erge Inhibition durch irreversible Hemmung des das GABA abbauenden Enzyms GABA-Transferase Indikation: Als Zusatzmedikament bei Epilepsie fokalen Ursprungs. Mittel der ersten Wah...
Neue Medikamente
Neue Behandlungsmöglichkeit für Epilepsie-Patienten In den letzten Jahren konnten Verbesserungen bei der Behandlung der Epilepsie erzielt werden. Trotzdem kommt es bei etwa jedem 3. Patienten zur häufigen Wiederkehr epileptischer Anfälle. Für diese Pati...
Fieberkrämpfe
Fieberkrämpfe Fieberkrämpfe entwickeln sich bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren im Rahmen allgemeiner fiebriger Erkrankungen. Sie werden als spezielles Syndrom betrachtet, da die Anfälle nur unter Fieberprovokation auftreten. Die Prognose is...
Migräne
Migräne Im typischen Fall ist die Abgrenzung der Migräne mit den charakteristischen Leitsymptomen der pochenden Hemikranien über 4–72 Stunden, Phono- und Photophobie, Übelkeit und Erbrechen nicht schwierig. Migräneauren mit visueller Symptomatik in Form...
Behandlungsziele
Behandlungsziele Bei der medikamentösen Epilepsiebehandlung müssen primäre Behandlungsziele von sekundären unterschieden werden. Primäre Behandlungsziele sind: das Erzielen von Anfallsfreiheit die bestmögliche Reduktion der Anfallsfrequenz und/ode...
Kombinationstherapie
Zweite Monotherapie oder Kombinationstherapie Der Vorteil der Kombinationstherapie ist, dass verschiedene, sich ergänzende Wirkmechanismen zum Tragen kommen können. Von daher ist die Kombination von Antikonvulsiva mit verschiedenen Wirkmechanismen zu be...
Carbamazepin
Carbamazepin Handelsnamen: Finlepsin®, Sirtal®, Tegretal®, Timonil® Wirkmechanismus: Hemmung von spannungsabhängigen Natrium- und Kalziumkanälen Indikationen: Anfälle fokalen Ursprungs Kontraindikationen: Absencen, Überempfindlichkeit gegen trizyk...
Felbamat
Felbamat Handelsname: Taloxa® Wirkmechanismen: Reduktion der Glutamat-ergen Exzitation Verstärkung der GABA-ergen Inhibition Indikation: Behandlung des anderweitig medikamentös therapieresistenten Lennox-Gastaut-Syndroms ab dem 4. Lebensjahr, Rese...
Phenytoin
Phenytoin Handelsnamen: Epanutin®, Phenhydan®, Zentropil Wirkmechanismus: Hemmung schnell repetitiver Entladungen am spannungsabhängigen Natriumkanal Indikation: Anfälle fokalen Ursprungs, Status epilepticus Kontraindikationen: Bekannte Phenytoin...
Valproinsäure
Valproinsäure Handelsnamen: Convulex®, Ergenyl®,Ergenyl chrono®, Leptilan®, Mylproin®, Orfiril® Wirkmechanismen: 1. Verstärkung der GABA-erge-Inhibition durch Anlagerung an den GABA-A-Rezeptor-Chloridionenkomplex 2. Verminderung schnell repetitiver E...
Reserveantikonvulsiva
Reserveantikonvulsiva Acetazolamid Handelsname: Diamox Wirkmechanismus: Carboanhydrasehemmung Indikation: Therapieresistente Anfälle fokalen Ursprungs, Epilepsiesyndrome mit der Ätiopathogenese Ionenkanalerkrankung Dosis: Erwachsene: 3–4 x 25...
Neugeborenenkrämpfe
Neugeborenenkrämpfe Bei den Neugeborenenkrämpfen handelt es sich zumeist um eine akute symptomatische Epilepsie bei schwerer unterlagernder Hirnerkrankung oder Gehirnaffektionen extracerebraler (z. B. metabolischer Genese). Die Krämpfe treten zumeist di...
Progr. Myoklonus-E.
Progressive Myoklonus-Epilepsien Unter diesem Oberbegriff wird eine Gruppe ätiologisch und klinisch sehr heterogener Epilepsien mit im Vordergrund stehenden Myoklonien zusammengefasst. Die Krankheiten beginnen zumeist im jugendlichen oder jungen Erwachs...
Impfungen
Impfungen Grundsätzlich sollten Epilepsiepatienten denselben Impfschutz erhalten wie Gesunde. Vereinzelt kann es, bedingt durch die Immunreaktion, evtl. assoziiert zu einem Fieberanstieg, zur Auslösung einzelner epileptischer Anfälle kommen. An Verlauf...
Beruf
Beruf Bei Jugendlichen und jungen erwachsenen Epilepsiepatienten stellt sich die Frage einer geeigneten Berufswahl bzw. Berufsausbildung. Bei berufstätigen Erwachsenen gilt es demgegenüber die Frage eines Verbleibs im erlernten Beruf ggf. unter Anpassun...
Freizeit
Freizeit Sport Sportliche Aktivität ist bei Epilepsiepatienten grundsätzlich zu fördern. Anfälle werden nicht durch Sport ausgelöst. Einschränkungen bestehen jedoch bei gefährlichen Sportarten und beim Schwimmen. Am Sportunterricht kann der Epilepsiepa...
Alternativbehandlung
Alternative Behandlungsstrategien Ketogene Diät Die Anwendung ist auf therapieresistente Epilepsien beschränkt. Die Diät besteht zu 80 % aus Fett und zu 20 % aus Kohlenhydraten und Proteinen. Vitamine und Mineralstoffe müssen zusätzlich substituiert we...
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