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Epileptische Anfälle
Epileptische Anfälle Prinzipiell sollte zwischen Anfällen fokalen Ursprungs und idiopathisch („primär“) generalisierten Anfällen unterschieden werden. Anfälle fokalen Ursprungs werden ganz überwiegend durch eine strukturelle Läsion des Gehirns verursach...

Idiopath. general.
Idiopathisch generalisierte Anfälle Folgende wesentliche Formen idiopathisch generalisierter Anfälle können unterschieden werden: Absencen Zumeist reine Bewusstseinsstörung für 2–10 Sekunden – selten länger; z. T. assoziiert mit Lidmyoklonien oder Mun...

Temporallappen
Temporallappen-Epilepsie Temporallappen – medialer Anfallsursprung Es handelt sich um die häufigste, in über 50 % medikamentös therapieresistente, lokalisationsbezogene Anfallsform. Eine Aura kommt bei mehr als 75 % der Patienten vor, am häufigsten in...

Frontallappen
Frontallappen-Epilepsie Zentraler Ursprung Kontralaterale, klonische Konvulsionen einzeln oder in Serien, seltener kontralaterale, tonische Phänomene oder kontralaterale negativ motorische Phänomene (plötzliche Lähmungen). Je nach topografischer Zuordn...

Parietallappen
Parietallappen-Epilepsie Häufig: Versivbewegungen nach kontralateral, bilaterale Tonisierung der Extremitäten, kontralaterale Hyp- oder Parästhesien, mimische Verzerrungen (traurig-mürrischer Gesichtsausdruck), akustische Sensationen, anfallsartiger Sch...

Okzipitallappen
Okzipitallappen-Epilepsie Bei Ursprung am Okzipitalpol einfache visuelle Halluzinationen in Form von Blitzen oder Skotomen. Bei Betroffenheit der assoziativen visuellen Felder komplexere visuelle Halluzinationen in Form von Farbensehen, Mikropsie, Makro...

Labor, Neuropsych.
Labordiagnostik und neuropsychiologische Testung Labordiagnostik Bei Erstmanifestation eines epileptischen Anfalles sollte eine komplette laborchemische Untersuchung des Serums inklusive Blutbild, Serumtransaminasen, harnpflichtiger Substanzen, Schildd...

Behandlungsfehler
Behandlungsfehler: Die Erfahrung zeigt, dass in vielen Fällen ärztliche Behandlungsfehler die eigentliche Ursache einer (Pseudo)therapieresistenz sind. Spätestens, wenn das primäre Behandlungsziel – die Anfallsfreiheit – nicht erreicht wird, sollten all...

Lamotrigin
Lamotrigin Handelsname: Lamictal®, Lamotriax® (Homepage: www.temmler.de ) Wirkmechanismus: Hemmung des spannungsabhängigen Natriumkanals. Zusätzlich: Reduktion der exzitatorischen, Glutamat-ergen synaptischen Übertragung. Indikationen: Breitspekt...

Oxcarbazepin
Oxcarbazepin Handelsname: Trileptal Wirkmechanismus: Hemmung des spannungsabhängigen Natriumkanals. Indikation: Epilepsien fokalen Ursprungs Kontraindikationen: Bekannte Allergie auf Oxcarbazepin, Hyponatriämie <125 mmol/ml Dosis: Erwachsene: 6...

Phenob./Primidon
Phenobarbital/Primidon Handelsnamen: Luminal®, Phaenemal®, Luminaletten®, Phenaemaletten®, Liskantin®, Mylepsinum®, Resimatil® Wirkmechanismus: Verstärkt die GABA-erge Inhibition durch Anlagerung an den GABA-A-Rezeptor-Chloridkanal-Komplex. Indikati...

Topiramat
Topiramat Website: Janssen-Cilag Handelsname: Topamax Website: Topamax Wirkmechanismen: 1. Hemmung des spannungsabhängigen Natriumkanals 2. Verstärkung der GABA-ergen Inhibition 3. Verminderung der Glutamat-ergen Exzitation 4. Carboanhydrasehemmung...

Grand-Mal-Status
Therapie des Grand-Mal-Status Der Grand-Mal-Status stellt eine vitale Bedrohung des Patienten dar und erfordert sofortige ärztliche Intervention. Häufig ist er Erstmanifestation der Epilepsie und hat eine symptomatische Ursache. Die gestuften therapeuti...

Fokal-Status
Therapie des einfach-fokalen Status epilepticus Der einfach-fokale Status epilepticus ist nicht lebensbedrohlich. Die Patienten sind jedoch wach und haben einen hohen Leidensdruck. Es sollte folglich unmittelbar wie beim generalisierten Status epileptic...

West-Syndrom
West-Syndrom Betroffen sind Kinder im Alter von 2–8 Monaten. Das Syndrom ist gekennzeichnet durch die Trias Blitz-Nick-Salaamkrämpfe (infantile spasms), statomotorische Retardierung mit Bewegungsstörungen oder Regredienz und Hypsarrhythmie (z. T. bioele...

Methoden
Operative Methoden und Ergebnisse Eine Übersicht über die praktizierten epilepsiechirurgischen Methoden und die jeweilige durchschnittliche Chance auf Anfallsfreiheit ist dieser Tabelle zu entnehmen. Die vorausgehende Abbildung illustriert die angewand...

Komplikationen
Operative Komplikationen Die Mortalität beträgt bei Temporallappen und extratemporalen Resektionen unter 0,5 %, bei Hemisphärektomien 3–5 %. Mit permanenten neurologischen Defiziten ist bei 0,5–2 % der Patienten zu rechnen. Die Gefahr einer postoperativ...

Kontrazeption
Besondere Behandlungssituationen Kontrazeption Bei einer Reihe von antikonvulsiven Substanzen ist die Schwangerschaftsverhütung mit hormonellen Antikonzeptiva wegen Interaktion mit der antikonvulsiven Medikation beeinträchtigt. Hier soll eine zusätzlic...

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Suche in Epilepsie kompakt Suchoperatoren Um gezielt ein Dokument unserer Website zu finden, können Sie eine Anfrage an unsere Suchmaschine mit logischen Operatoren verfeinern. Dabei führt die Suchmaschine automatisch eine Suche nach Wortteilen...

Epileptisches Syndrom
Epileptisches Syndrom Treten epileptische Anfälle in charakteristischer Weise gemeinsam mit ätiologischen, genetischen, pathophysiologischen oder phänomenologischen Merkmalen auf, so spricht man von einem epileptischen Syndrom. Insgesamt stellen epilept...

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Zur neurologischen Privatpraxis Prof. Dr. Hufnagel: http://www.neuro-consil.de/html/privatpraxis.html

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