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Kindesalter
Fokale Anfälle des Kindesalters bis zu ca. 6 Jahren Insbesondere im Kleinkindesalter unterscheiden sich Anfälle fokalen Ursprungs grundsätzlich von den Formen des Erwachsenenalters. Dies ist Ausdruck der unvollständigen Hirnreifung (unvollständige Myeli...
Inzidenz, Prävalenz, Ätiologie
Inzidenz, Prävalenz, Ätiologie Während epileptische Anfälle bei manchen Epilepsien das einzige oder überwiegend prädominante Krankheitsmerkmal sind, kommen epileptische Anfälle bei vielen Gehirnerkrankungen und Gehirnaffektionen als eines der möglichen ...
Sultiam
Sultiam Handelsname: Ospolot Wirkmechanismus: Carboanhydrasehemmer Indikation: Benigne Partialepilepsien des Kindesalters, Reservepräparat bei medikamentös therapieresistenten fokalen Epilepsien des Erwachsenenalters Dosis: Erwachsene: 2–4 Tbl. à...
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis A Absencen atypische Absencen Acetazolamid Akupunktur akute epileptische Reaktionen Alkoholismus alternative Behandlungsstrategien Anamnese Anfälle fokalen Ursprungs Anfallsdauer Anfallskalender Anfalls...
Grundlagen der Epileptologie
Grundlagen der Epileptologie Von Epilepsie spricht man, wenn wiederholte, zumeist unprovozierte, epileptische Anfälle aufgetreten sind. Ein epileptischer Anfall ist durch die plötzliche, zeitlich begrenzte, rhythmische und synchrone Entladung eines ne...
Absencen
Absencen Definition: Absencen sind zumeist wenige Sekunden anhaltende reine Bewusstseinsstörungen. Assoziiiert können leichtere motorische Phänomene wie Lid- oder Mundwinkelmyoklonien auftreten. Zum Erkennen und klassifizieren von Absencen benötigt man...
Epileptische Syndrome
Klassifikation epileptischer Syndrome In der internationalen Klassifikation epileptischer Syndrome (1989) werden im Wesentlichen zwei große Gruppen von Epilepsien unterschieden: idiopathisch generalisierte Epilepsien und Epilepsien fokalen Ursprung...
Genetik und Epilepsie
Genetik Die genetischen Grundlagen der Entwicklung der verschiedenen Epilepsien sind komplex und nur teilweise geklärt. Die Zuordnung des genetischen Defektes gelang bisher nur bei selteneren Syndromen mit vergleichsweise einfachem Erbgang (Berkovic und...
Morbidität, Mortalität
Morbidität, Mortalität Morbidität Bei symptomatischen Epilepsien hängt eine gesteigerte Morbidität von der unterlagernden Grunderkrankung ab. Darüber hinaus zeigen Epilepsiepatienten eine erhöhte Rate an Depressionen und Psychosen, die ein erhöhtes Ver...
Lamotrigin
Lamotrigin Handelsname: Lamictal®, Lamotriax® (Homepage: www.temmler.de ) Wirkmechanismus: Hemmung des spannungsabhängigen Natriumkanals. Zusätzlich: Reduktion der exzitatorischen, Glutamat-ergen synaptischen Übertragung. Indikationen: Breitspekt...
Phenob./Primidon
Phenobarbital/Primidon Handelsnamen: Luminal®, Phaenemal®, Luminaletten®, Phenaemaletten®, Liskantin®, Mylepsinum®, Resimatil® Wirkmechanismus: Verstärkt die GABA-erge Inhibition durch Anlagerung an den GABA-A-Rezeptor-Chloridkanal-Komplex. Indikati...
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen der wichtigsten Antikonvulsiva Den folgenden Tabellen können Sie eine Übersicht der Nebenwirkungen der wichtigsten Antikonvulsiva entnehmen. Nebenwirkungen Substanz Häufig Selten Benzodiazepine Toleranzentwicklung, Abususpotenti...
Statustherapie
Therapie des Status epilepticus: Einteilung und klinische Leitsymptome Ein Status epilepticus kann prinzipiell bei jedem epileptischen Syndrom und mit jedem Anfallstyp auftreten. Unter klinischen Aspekten sollte zwischen dem Grand-mal-Status, dem Statu...
Idiopath. fokale Epil.
Idiopathisch-fokale Epilepsien Unter diesem Oberbegriff wird eine Gruppe überwiegend genetisch bedingter Epilepsiesyndrome mit Herdhinweisen im EEG oder aus der Anfallssemiologie zusammengefasst. Im Einzelnen handelt es sich um die: Rolando-Epilepsie, d...
Operative Therapie der Epilepsie
Operative Therapie Hintergrund Etwa 20–30 % aller Epilepsiepatienten erweisen sich als medikamentös nicht ausreichend behandelbar. Etwa ein Viertel dieser Patienten, also 5–10 % aller Epilepsiepatienten, gelten als für einen epilepsiechirurgischen Eing...
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