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Sultiam
Sultiam Handelsname: Ospolot Wirkmechanismus: Carboanhydrasehemmer Indikation: Benigne Partialepilepsien des Kindesalters, Reservepräparat bei medikamentös therapieresistenten fokalen Epilepsien des Erwachsenenalters Dosis: Erwachsene: 2–4 Tbl. à...

TIA
Transitorisch-ischämische Attacken Die Differentialdiagnose gegenüber epileptischen Anfällen und postiktalen Paresen kann im Einzelfall oder bei fehlender Beobachtung des Anfalles schwierig sein. Leitlinie ist der akute Eintritt der neurologischen Ausfa...

Tiagabin
Tiagabin Handelsname: Gabitril Wirkmechanismus: Verstärkt die GABA-erge Inhibition durch Hemmung der Wiederaufnahme von GABA aus dem synaptischen Spalt. Indikation: Zusatz-Therapie von Epilepsien fokalen Ursprungs ab dem 12. Lebensjahr Kontraindik...

Epilepsie-Differentialdiagnostik
Differentialdiagnosen Abzugrenzen sind andere neurologische oder psychiatrische Erkrankungen mit attackenartiger Ausprägung der Symptome. Am bedeutsamsten sind: Synkopen psychogene Anfälle Hyperventilationstetanien transitorisch-ischämische Attacke...

Interaktionen
Medikamentöse Interaktionen von Antikonvulsiva Hintergrund: Antikonvulsiva können in die Verstoffwechslung anderer Medikamente eingreifen oder durch diese beeinflusst werden. Hierbei sind in der Epileptologie oftmals die Interaktionen unter den Antikon...

Grand-Mal-Status
Therapie des Grand-Mal-Status Der Grand-Mal-Status stellt eine vitale Bedrohung des Patienten dar und erfordert sofortige ärztliche Intervention. Häufig ist er Erstmanifestation der Epilepsie und hat eine symptomatische Ursache. Die gestuften therapeuti...

EEG
EEG Einzige Methode zum direkten Nachweis einer Epilepsie ist das EEG. Dies gelingt allerdings nur, wenn parallel zu einem Anfallsereignis iktale epileptiforme Aktivität im EEG aufgezeichnet werden kann. Im folgenden Bild sehen Sie einen rechtstempora...

Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis A Absencen atypische Absencen Acetazolamid Akupunktur akute epileptische Reaktionen Alkoholismus alternative Behandlungsstrategien Anamnese Anfälle fokalen Ursprungs Anfallsdauer Anfallskalender Anfalls...

Pathophysiologie der Epilepsie
Pathophysiologie der Epilepsie Prinzipiell können zwei Hauptformen der Anfalls- und Epilepsieentstehung unterschieden werden nämlich: Epilepsien fokalen Ursprungs und primär (idiopathisch) generalisierte Epilepsien. Bei Epilepsien fokalen Ursprungs ent...

Lamotrigin
Lamotrigin Handelsname: Lamictal®, Lamotriax® (Homepage: www.temmler.de ) Wirkmechanismus: Hemmung des spannungsabhängigen Natriumkanals. Zusätzlich: Reduktion der exzitatorischen, Glutamat-ergen synaptischen Übertragung. Indikationen: Breitspekt...

Idiopath. fokale Epil.
Idiopathisch-fokale Epilepsien Unter diesem Oberbegriff wird eine Gruppe überwiegend genetisch bedingter Epilepsiesyndrome mit Herdhinweisen im EEG oder aus der Anfallssemiologie zusammengefasst. Im Einzelnen handelt es sich um die: Rolando-Epilepsie, d...

Idiopath. general.
Idiopathisch generalisierte Anfälle Folgende wesentliche Formen idiopathisch generalisierter Anfälle können unterschieden werden: Absencen Zumeist reine Bewusstseinsstörung für 2–10 Sekunden – selten länger; z. T. assoziiert mit Lidmyoklonien oder Mun...

Epileptische Syndrome
Klassifikation epileptischer Syndrome In der internationalen Klassifikation epileptischer Syndrome (1989) werden im Wesentlichen zwei große Gruppen von Epilepsien unterschieden: idiopathisch generalisierte Epilepsien und Epilepsien fokalen Ursprung...

Behandlungsende
Behandlungsende Die Entscheidung zur Beendigung der antikonvulsiven Behandlung sollte individuell in Abhängigkeit vom unterlagernden Syndrom, der spezifischen Betroffenheit des Patienten und seiner psychosozialen Situation getroffen werden. Ein erster R...

Benzodiazepine
Benzodiazepine Substanzen (Handelsnamen): Clobazam (Frisium®), Clonazepam (Rivotril®), Diazepam (Valium®), Lorazepam (Tavor®), Midazolam (Dormicum®) Wirkmechanismus: Anlagerung an spezifische Benzodiazepin-Rezeptoren in Assoziation zum GABA-Rezeptor ...

Therapieübersicht
Übersicht – Therapie mit den wichtigsten Antikonvulsiva Die folgende Tabelle fasst zur besseren Übersicht therapiebezogene Charakteristika der wichtigsten Antikonvulsiva zusammen. Substanz / Wertigkeit Handelsname (Auswahl) Tagesdosis Erwachsene ...

Beruf
Beruf Bei Jugendlichen und jungen erwachsenen Epilepsiepatienten stellt sich die Frage einer geeigneten Berufswahl bzw. Berufsausbildung. Bei berufstätigen Erwachsenen gilt es demgegenüber die Frage eines Verbleibs im erlernten Beruf ggf. unter Anpassun...

Wichtige Begriffe der Epileptologie
Wichtige Begriffe der Epileptologie Innerhalb der Epileptologie werden spezifische Begriffe nicht einheitlich verwendet. Veraltete Begriffe wie „Petit Mal“ sind in der Praxis weiterhin zu finden. Unter anderen Begriffen, wie z.B. psychogenen Anfällen od...

Absencen
Absencen Definition: Absencen sind zumeist wenige Sekunden anhaltende reine Bewusstseinsstörungen. Assoziiiert können leichtere motorische Phänomene wie Lid- oder Mundwinkelmyoklonien auftreten. Zum Erkennen und klassifizieren von Absencen benötigt man...

Prognose
Prognose Eine Beurteilung des Spontanverlaufs ist nach der Einführung von Brom 1857 als dem ersten wirksamen Antikonvulsivum nur sehr begrenzt möglich. Nach einem ersten epileptischen Anfall bekommt mindestens ein Drittel der Patienten weitere Anfälle i...

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Zur neurologischen Privatpraxis Prof. Dr. Hufnagel: http://www.neuro-consil.de

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