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Temporallappen
Temporallappen-Epilepsie Temporallappen – medialer Anfallsursprung Es handelt sich um die häufigste, in über 50 % medikamentös therapieresistente, lokalisationsbezogene Anfallsform. Eine Aura kommt bei mehr als 75 % der Patienten vor, am häufigsten in ...
Komplikationen
Operative Komplikationen Die Mortalität beträgt bei Temporallappen und extratemporalen Resektionen unter 0,5 %, bei Hemisphärektomien 3–5 %. Mit permanenten neurologischen Defiziten ist bei 0,5–2 % der Patienten zu rechnen. Die Gefahr einer postoperativ...
Methoden
Operative Methoden und Ergebnisse Eine Übersicht über die praktizierten epilepsiechirurgischen Methoden und die jeweilige durchschnittliche Chance auf Anfallsfreiheit ist dieser Tabelle zu entnehmen. Die vorausgehende Abbildung illustriert die angewand...
Psychiatrie
Begleitende psychiatrische Störungen Bei vielen Patienten mit Epilepsie kommt es zusätzlich zu psychiatrischen Störungen. Diese können bedingt sein durch: die unterlagernde Gehirnerkrankung, die Epilepsie oder heftige interiktale Entladungen, Nebenw...
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis A Absencen atypische Absencen Acetazolamid Akupunktur akute epileptische Reaktionen Alkoholismus alternative Behandlungsstrategien Anamnese Anfälle fokalen Ursprungs Anfallsdauer Anfallskalender Anfalls...
Epilepsie-Klassifikationen
Klassifikationen In Ermangelung eines vollständigen ätiologischen und pathophysiologischen Konzeptes bleiben bisherige Klassifikationssysteme der Epilepsien zwangsläufig unbefriedigend. International existiert eine Klassifikation der Anfälle und eine K...
Fokale
Fokale Anfälle Folgende Formen fokal induzierter Anfälle können im Wesentlichen unterschieden werden: Einfach-fokale Anfälle Es handelt sich um Anfälle fokalen Ursprungs ohne Bewusstseinsstörungen. Sie können isoliert auftreten oder in Anfälle mit Bew...
Epileptische Syndrome
Klassifikation epileptischer Syndrome In der internationalen Klassifikation epileptischer Syndrome (1989) werden im Wesentlichen zwei große Gruppen von Epilepsien unterschieden: idiopathisch generalisierte Epilepsien und Epilepsien fokalen Ursprung...
Pathophysiologie der Epilepsie
Pathophysiologie der Epilepsie Prinzipiell können zwei Hauptformen der Anfalls- und Epilepsieentstehung unterschieden werden nämlich: Epilepsien fokalen Ursprungs und primär (idiopathisch) generalisierte Epilepsien. Bei Epilepsien fokalen Ursprungs ent...
Genetik und Epilepsie
Genetik Die genetischen Grundlagen der Entwicklung der verschiedenen Epilepsien sind komplex und nur teilweise geklärt. Die Zuordnung des genetischen Defektes gelang bisher nur bei selteneren Syndromen mit vergleichsweise einfachem Erbgang (Berkovic und...
Inzidenz, Prävalenz, Ätiologie
Inzidenz, Prävalenz, Ätiologie Während epileptische Anfälle bei manchen Epilepsien das einzige oder überwiegend prädominante Krankheitsmerkmal sind, kommen epileptische Anfälle bei vielen Gehirnerkrankungen und Gehirnaffektionen als eines der möglichen ...
Prognose
Prognose Eine Beurteilung des Spontanverlaufs ist nach der Einführung von Brom 1857 als dem ersten wirksamen Antikonvulsivum nur sehr begrenzt möglich. Nach einem ersten epileptischen Anfall bekommt mindestens ein Drittel der Patienten weitere Anfälle i...
EEG
EEG Einzige Methode zum direkten Nachweis einer Epilepsie ist das EEG. Dies gelingt allerdings nur, wenn parallel zu einem Anfallsereignis iktale epileptiforme Aktivität im EEG aufgezeichnet werden kann. Im folgenden Bild sehen Sie einen rechtstempora...
Fieberkrämpfe
Fieberkrämpfe Fieberkrämpfe entwickeln sich bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren im Rahmen allgemeiner fiebriger Erkrankungen. Sie werden als spezielles Syndrom betrachtet, da die Anfälle nur unter Fieberprovokation auftreten. Die Prognose is...
Idiopath. fokale Epil.
Idiopathisch-fokale Epilepsien Unter diesem Oberbegriff wird eine Gruppe überwiegend genetisch bedingter Epilepsiesyndrome mit Herdhinweisen im EEG oder aus der Anfallssemiologie zusammengefasst. Im Einzelnen handelt es sich um die: Rolando-Epilepsie, d...
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