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Erste Hilfe
Erste Hilfe Die folgenden Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten durchgeführt werden: Schutz des Patienten vor Verletzungen während des Anfalls (z. B. Polsterung, Umlagerung) Nach generalisiertem tonisch-klonischem Anfall stabile Seitenlagerung während der post...

Behandlungsende
Behandlungsende Die Entscheidung zur Beendigung der antikonvulsiven Behandlung sollte individuell in Abhängigkeit vom unterlagernden Syndrom, der spezifischen Betroffenheit des Patienten und seiner psychosozialen Situation getroffen werden. Ein erster R...

Ziele
Indikation, Ziele und Prognose Indikationen für die Durchführung einer prächirurgischen Epilepsiediagnostik und der chirurgischen Epilepsietherapie sind: Epilepsie fokalen Ursprungs erwiesene medikamentöse Therapieresistenz Durchführbarkeit des Eingrif...

Topiramat
Topiramat Website: Janssen-Cilag Handelsname: Topamax Website: Topamax Wirkmechanismen: 1. Hemmung des spannungsabhängigen Natriumkanals 2. Verstärkung der GABA-ergen Inhibition 3. Verminderung der Glutamat-ergen Exzitation 4. Carboanhydrasehemmung...

Interaktionen
Medikamentöse Interaktionen von Antikonvulsiva Hintergrund: Antikonvulsiva können in die Verstoffwechslung anderer Medikamente eingreifen oder durch diese beeinflusst werden. Hierbei sind in der Epileptologie oftmals die Interaktionen unter den Antikon...

Absencen
Absencen Definition: Absencen sind zumeist wenige Sekunden anhaltende reine Bewusstseinsstörungen. Assoziiiert können leichtere motorische Phänomene wie Lid- oder Mundwinkelmyoklonien auftreten. Zum Erkennen und klassifizieren von Absencen benötigt man...

Epileptische Syndrome
Klassifikation epileptischer Syndrome In der internationalen Klassifikation epileptischer Syndrome (1989) werden im Wesentlichen zwei große Gruppen von Epilepsien unterschieden: idiopathisch generalisierte Epilepsien und Epilepsien fokalen Ursprung...

Idiopath. general.
Idiopathisch generalisierte Anfälle Folgende wesentliche Formen idiopathisch generalisierter Anfälle können unterschieden werden: Absencen Zumeist reine Bewusstseinsstörung für 2–10 Sekunden – selten länger; z. T. assoziiert mit Lidmyoklonien oder Mun...

Lamotrigin
Lamotrigin Handelsname: Lamictal®, Lamotriax® (Homepage: www.temmler.de ) Wirkmechanismus: Hemmung des spannungsabhängigen Natriumkanals. Zusätzlich: Reduktion der exzitatorischen, Glutamat-ergen synaptischen Übertragung. Indikationen: Breitspekt...

Epileptische Anfälle
Epileptische Anfälle Prinzipiell sollte zwischen Anfällen fokalen Ursprungs und idiopathisch („primär“) generalisierten Anfällen unterschieden werden. Anfälle fokalen Ursprungs werden ganz überwiegend durch eine strukturelle Läsion des Gehirns verursach...

Freizeit
Freizeit Sport Sportliche Aktivität ist bei Epilepsiepatienten grundsätzlich zu fördern. Anfälle werden nicht durch Sport ausgelöst. Einschränkungen bestehen jedoch bei gefährlichen Sportarten und beim Schwimmen. Am Sportunterricht kann der Epilepsiepa...

Inzidenz, Prävalenz, Ätiologie
Inzidenz, Prävalenz, Ätiologie Während epileptische Anfälle bei manchen Epilepsien das einzige oder überwiegend prädominante Krankheitsmerkmal sind, kommen epileptische Anfälle bei vielen Gehirnerkrankungen und Gehirnaffektionen als eines der möglichen ...

Anamnese
Anamnese / Fremdanamnese Wesentliche Bausteine der Diagnose sind Anamnese und Fremdanamnese. Man beginnt mit der eigentlichen Anfallsanamnese und orientiert sich entlang der zeitlichen Achse des Anfallsereignisses wie in der folgenden Tabelle dargestell...

Kontrazeption
Besondere Behandlungssituationen Kontrazeption Bei einer Reihe von antikonvulsiven Substanzen ist die Schwangerschaftsverhütung mit hormonellen Antikonzeptiva wegen Interaktion mit der antikonvulsiven Medikation beeinträchtigt. Hier soll eine zusätzlic...

Symptomatische Epil.
Behandlung symptomatischer Ursachen Bei neu aufgetretenen epileptischen Anfällen muss zunächst der Frage nachgegangen werden, ob es sich um eine akute symptomatische Epilepsie aufgrund einer floriden Gehirnerkrankung oder um eine Manifestation einer Epi...

Versicherungen
Versicherungen Die gesetzliche Krankenversicherung umfasst alle Aspekte der medikamentösen und chirurgischen Epilepsietherapie. Private Krankenversicherungen bestehen in der Praxis in aller Regel nur bei Patienten, die zum Zeitpunkt der Epilepsiemanifes...

Behandlungsziele
Behandlungsziele Bei der medikamentösen Epilepsiebehandlung müssen primäre Behandlungsziele von sekundären unterschieden werden. Primäre Behandlungsziele sind: das Erzielen von Anfallsfreiheit die bestmögliche Reduktion der Anfallsfrequenz und/ode...

Kindesalter
Fokale Anfälle des Kindesalters bis zu ca. 6 Jahren Insbesondere im Kleinkindesalter unterscheiden sich Anfälle fokalen Ursprungs grundsätzlich von den Formen des Erwachsenenalters. Dies ist Ausdruck der unvollständigen Hirnreifung (unvollständige Myeli...

Therapieübersicht
Übersicht – Therapie mit den wichtigsten Antikonvulsiva Die folgende Tabelle fasst zur besseren Übersicht therapiebezogene Charakteristika der wichtigsten Antikonvulsiva zusammen. Substanz / Wertigkeit Handelsname (Auswahl) Tagesdosis Erwachsene ...

Genetik und Epilepsie
Genetik Die genetischen Grundlagen der Entwicklung der verschiedenen Epilepsien sind komplex und nur teilweise geklärt. Die Zuordnung des genetischen Defektes gelang bisher nur bei selteneren Syndromen mit vergleichsweise einfachem Erbgang (Berkovic und...

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