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Beruf
Beruf Bei Jugendlichen und jungen erwachsenen Epilepsiepatienten stellt sich die Frage einer geeigneten Berufswahl bzw. Berufsausbildung. Bei berufstätigen Erwachsenen gilt es demgegenüber die Frage eines Verbleibs im erlernten Beruf ggf. unter Anpassun...
Komplikationen
Operative Komplikationen Die Mortalität beträgt bei Temporallappen und extratemporalen Resektionen unter 0,5 %, bei Hemisphärektomien 3–5 %. Mit permanenten neurologischen Defiziten ist bei 0,5–2 % der Patienten zu rechnen. Die Gefahr einer postoperativ...
Operationen
Geplante Operationen Bei Operationen mit Kurznarkosen und Wiedererlangen des Bewusstseins und oraler Nahrungsaufnahme noch am gleichen Tag kann 2–3 Stunden vor der Operation die letzte Einnahme der regulär verordneten Antikonvulsiva erfolgen. Die Prämed...
Neugeborenenkrämpfe
Neugeborenenkrämpfe Bei den Neugeborenenkrämpfen handelt es sich zumeist um eine akute symptomatische Epilepsie bei schwerer unterlagernder Hirnerkrankung oder Gehirnaffektionen extracerebraler (z. B. metabolischer Genese). Die Krämpfe treten zumeist di...
Tiagabin
Tiagabin Handelsname: Gabitril Wirkmechanismus: Verstärkt die GABA-erge Inhibition durch Hemmung der Wiederaufnahme von GABA aus dem synaptischen Spalt. Indikation: Zusatz-Therapie von Epilepsien fokalen Ursprungs ab dem 12. Lebensjahr Kontraindik...
Versicherungen
Versicherungen Die gesetzliche Krankenversicherung umfasst alle Aspekte der medikamentösen und chirurgischen Epilepsietherapie. Private Krankenversicherungen bestehen in der Praxis in aller Regel nur bei Patienten, die zum Zeitpunkt der Epilepsiemanifes...
TIA
Transitorisch-ischämische Attacken Die Differentialdiagnose gegenüber epileptischen Anfällen und postiktalen Paresen kann im Einzelfall oder bei fehlender Beobachtung des Anfalles schwierig sein. Leitlinie ist der akute Eintritt der neurologischen Ausfa...
Behandlungsziele
Behandlungsziele Bei der medikamentösen Epilepsiebehandlung müssen primäre Behandlungsziele von sekundären unterschieden werden. Primäre Behandlungsziele sind: das Erzielen von Anfallsfreiheit die bestmögliche Reduktion der Anfallsfrequenz und/ode...
Behandlungsfehler
Behandlungsfehler: Die Erfahrung zeigt, dass in vielen Fällen ärztliche Behandlungsfehler die eigentliche Ursache einer (Pseudo)therapieresistenz sind. Spätestens, wenn das primäre Behandlungsziel – die Anfallsfreiheit – nicht erreicht wird, sollten all...
Erste Hilfe
Erste Hilfe Die folgenden Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten durchgeführt werden: Schutz des Patienten vor Verletzungen während des Anfalls (z. B. Polsterung, Umlagerung) Nach generalisiertem tonisch-klonischem Anfall stabile Seitenlagerung während der post...
Operative Therapie der Epilepsie
Operative Therapie Hintergrund Etwa 20–30 % aller Epilepsiepatienten erweisen sich als medikamentös nicht ausreichend behandelbar. Etwa ein Viertel dieser Patienten, also 5–10 % aller Epilepsiepatienten, gelten als für einen epilepsiechirurgischen Eing...
Provokationsfaktoren
Vermeidung provozierender Faktoren Die meisten Epilepsiepatienten können Bedingungen nennen, die das Auftreten von Anfällen begünstigen. Bei sehr engem Zusammenhang eines einzelnen Provokationsfaktors mit einem spezifischen Anfallstyp spricht man von Re...
Epileptisches Syndrom
Epileptisches Syndrom Treten epileptische Anfälle in charakteristischer Weise gemeinsam mit ätiologischen, genetischen, pathophysiologischen oder phänomenologischen Merkmalen auf, so spricht man von einem epileptischen Syndrom. Insgesamt stellen epilept...
Progr. Myoklonus-E.
Progressive Myoklonus-Epilepsien Unter diesem Oberbegriff wird eine Gruppe ätiologisch und klinisch sehr heterogener Epilepsien mit im Vordergrund stehenden Myoklonien zusammengefasst. Die Krankheiten beginnen zumeist im jugendlichen oder jungen Erwachs...
Risikoprofil der Epilepsie
Risikoprofil der Epilepsie Bei der Epilepsie-Therapie steht die Kontrolle der Anfallssituation im Vordergrund. Vollständige Anfallsfreiheit ist dabei der Schlüssel zur Beherrschung vieler assoziierter Problemsituationen. Die unten angeführte Abbildung e...
Reflexepilepsien
Reflexepilepsien Es handelt sich um eine Gruppe von Epilepsien mit spezifischen anfallsauslösenden Faktoren. Am häufigsten sind die fotogene und die audiogene Reflexepilepsie. Weitere Beispiele sind Lese-, Ess- oder Schreckepilepsien. Bei der fotogenen ...
Interaktionen
Medikamentöse Interaktionen von Antikonvulsiva Hintergrund: Antikonvulsiva können in die Verstoffwechslung anderer Medikamente eingreifen oder durch diese beeinflusst werden. Hierbei sind in der Epileptologie oftmals die Interaktionen unter den Antikon...
Therapieübersicht
Übersicht – Therapie mit den wichtigsten Antikonvulsiva Die folgende Tabelle fasst zur besseren Übersicht therapiebezogene Charakteristika der wichtigsten Antikonvulsiva zusammen. Substanz / Wertigkeit Handelsname (Auswahl) Tagesdosis Erwachsene ...
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen der wichtigsten Antikonvulsiva Den folgenden Tabellen können Sie eine Übersicht der Nebenwirkungen der wichtigsten Antikonvulsiva entnehmen. Nebenwirkungen Substanz Häufig Selten Benzodiazepine Toleranzentwicklung, Abususpotenti...
Kombinationstherapie
Zweite Monotherapie oder Kombinationstherapie Der Vorteil der Kombinationstherapie ist, dass verschiedene, sich ergänzende Wirkmechanismen zum Tragen kommen können. Von daher ist die Kombination von Antikonvulsiva mit verschiedenen Wirkmechanismen zu be...
Suchoperatoren
Um gezielt ein Dokument unserer Website zu finden, können Sie eine Anfrage an unsere Suchmaschine mit logischen Operatoren verfeinern. Dabei führt die Suchmaschine automatisch eine Suche nach Wortteilen durch: Eine Suche nach z. B. 'Antikonvulsiv' findet sowohl Dokumente, in denen die Begriffe 'Antikonvulsiva' oder 'Antikonvulsivum' vorkommen, als auch Dokumente mit Vorkommen des Begriffs 'Reserveantikonvulsiva'.
Zwei Wörter durch ein Schlüsselwort verknüpfen:
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Suche nach Phrasen
Wahlweise zu der Suche mit logischen Operatoren können Sie mehrere Begriffe in doppelte Anführungszeichen setzen, um gezielt nach feststehenden Phrasen zu suchen, z. B. "erste Hilfe".
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