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Zur neurologischen Privatpraxis Prof. Dr. Hufnagel

Impressum


     
 

Tiagabin

Handelsname:

Gabitril

Wirkmechanismus:

Verstärkt die GABA-erge Inhibition durch Hemmung der Wiederaufnahme von GABA aus dem synaptischen Spalt.

Indikation:

Zusatz-Therapie von Epilepsien fokalen Ursprungs ab dem 12. Lebensjahr

Kontraindikationen:

Absencen, non-konvulsiver Status

Dosis/Aufdosierung:

mit 5 mg/Tag beginnen, jede Woche um 5 mg/Tag steigern
Zieldosis:
15–50 mg/Tag, in Einzelfällen bis 70 mg/Tag

Medikamentöse Interaktionen:

Der Tiagabinspiegel ist bei gleichzeitiger Anwendung von hepatischen Enzyminduktoren um etwa 50 % verringert.

Nebenwirkungen:

Häufig Selten
Müdigkeit Tremor
Schwindel Induktion non-konvulsiver epileptischer Staten
Konzentrationsstörungen  
Nervosität  
Kopfschmerzen  

 

Kommentar:

Tiagabin ist ein gutes Zusatztherapeutikum bei Epilepsien fokalen Ursprungs. Im Vergleich mit Carbamazepin ist es weniger wirksam.

Zusammenfassung:

Vorteile Nachteile
gute Wirksamkeit bei fokalen Epilepsien geringere Wirksamkeit als Carbamazepin
insgesamt gute Verträglichkeit vereinzelt Induktion non-konvulsiver Staten
kein relevanter Einfluss auf andere
Antikonvulsiva
ungünstige Pharmakokinetik


Zur neurologischen Privatpraxis Prof. Dr. Hufnagel: http://www.neuro-consil.de/html/privatpraxis.html

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